Maßnahmen an öffentlichen Gebäuden nehmen einen besonderen Stellenwert ein.
Bei der Suche nach möglichen Projekten zur naturnahen
Regenwasserbewirtschaftung, mit denen die Kommunen der Emscherregion die
Ziele der Zukunftsvereinbarung erreichen können, nehmen Maßnahmen an
öffentlichen Gebäuden aufgrund des in der Regel hohen Publikumsverkehrs
und der damit möglichen Multiplikatorwirkung gerade bei
freiraumgestalterisch konzipierten Maßnahmen einen besonderen
Stellenwert ein. Schließlich erreicht man über die Schulen nicht nur
Schüler und Lehrer; die Eltern und oft auch die Großeltern erfahren von
den Schülern über den Schulalltag und damit auch über nicht alltägliche
Projekte wie ein verändertes Regenwassermanagement. Hierfür gibt es
immer wieder Anknüpfungspunkte, wie die folgenden Beispiele belegen.
Horster Schüler gestalten ihren Regenwasser-Schulhof mit Hilfe von Rudi
Regentropfen
Grundschule Bottrop-Ebel - Aus einer großen Asphaltfläche wurde
ein attraktiver Aufenthaltsbereich, der zu phantasievollem Spiel
animiert und es den Kindern erlaubt, aktiv in den Wasserkreislauf
einzugreifen, indem sie zwischengespeichertes Regenwasser aus einer
Zisterne in die Rinnen pumpen (Bild).