Maßnahmen zur Regenwassernutzung: ein effizienter Baustein der Zukunftsvereinbarung

In dieser Newsletter-Reihe haben wir in den letzten
Ausgaben verschiedene Formen der naturnahen 
Regenwasserbewirtschaftung vorgestellt: an Schulen, Kirchen,
im Gewerbe… Auch über Grabensysteme, mit denen
Regen- und Reinwasser von der Kanalisation ferngehalten
werden kann, haben wir berichtet. Mit dieser Ausgabe
wollen wir das Spektrum möglicher Maßnahmen um
eine weitere Bewirtschaftungsart ergänzen, die in der
Vergangenheit zunächst absolut üblich war, dann ins Abseits
geriet und in Zeiten steigender Betriebskosten vor
allem im gewerblichen Bereich seit einigen Jahren eine
Renaissance erlebt: die Nutzung von Regenwasser. Sehr
vielfältig sind die Einsatzbereiche, in denen das eingesetzte
Wasser keine Trinkwasserqualität aufweisen muss
– nahezu ebenso vielfältig die Projekte, die in den letzten
Jahren mit unserer Unterstützung in dieser Sparte der
Regenwasserbewirtschaftung ins Leben gerufen worden
sind. Aber nicht nur im Gewerbe, auch in kommunalen

Einrichtungen und Bürogebäuden wird Regenwasser im
Bereich der Toilettenspülung eingesetzt.
Die Regenwassernutzung stellt zwar keine „echte“ Abkopplung
in dem Sinne dar, dass Regenabflüsse befestigter
Flächen nicht mehr in das Kanalnetz gelangen; da
das Regenwasser aber ansonsten verwendetes Trinkwasser
ersetzt, führen sie zur Reduzierung der Abflüsse
in der Mischkanalisation – und genau das ist das Ziel der
Zukunftsvereinbarung Regenwasser. Für den Betreiber
einer Regenwassernutzungsanlage bringt sie zweifache
finanzielle Vorteile: nicht nur die Abwassergebühren
verringern sich, auch der (oftmals teurere) Bezug von
Frischwasser wird reduziert.

Die Projektbeispiele der letzten Jahre sollen Ihnen eine
Idee von den Einsatzmöglichkeiten dieser Bewirtschaftungsmethode
vermitteln – vielleicht kann ja auch bei
Ihnen „der Tropfen überspringen“?

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