Naturnahe Regenwasserbewirtschaftung an Fußballstadien
Wenn das Herz des Fußballs im Ruhrgebiet schlägt,
dann befindet sich die Herzkammer im Emschertal!
Denn fast alle bedeutenden Stadien des Reviers liegen
im Einzugsgebiet der Emscher. Im Jahre 1958, dem
Meisterjahr von Schalke 04, stammten gar 10 von 16 Vereinen
der legendären Oberliga-West aus dem Emschergebiet.
Neben den aktuell in den Bundesligen 1 bzw. 2
vertretenen Vereinen Borussia Dortmund, Schalke 04
und VfL Bochum waren dies auch heute nicht mehr ganz
so bekannte wie Hamborn 07, Westfalia Herne oder der
SV Sodingen, der es 1955 sogar in die Endrunde zur
deutschen Meisterschaft schaffte. Zwischen den Fußballclubs
und dem Emschersystem gibt es nicht nur die
Gemeinsamkeit der Lage: Auch ihre Entwicklung hängt
eng mit dem Bergbau und dem Montanrevier zusammen.
Nach dem Krieg gab es zahlreiche Arbeitervereine und
sogenannte Zechenmannschaften. Spieler und Mitglieder
wohnten im selben Stadtteil und arbeiteten oft gemeinsam
auf der Zeche oder im Stahlwerk. Die Vereine und
Ligen haben sich inzwischen verändert. Die meisten der
großen Fußballvereine im Ruhrgebiet haben ihren Weg
vom Malocherverein zum professionellen Fußballclub mit
enormer Anziehungskraft längst hinter sich. Und auch die
Emscher ist auf ihrem Weg von schwarz zu blau schon
ein gutes Stück vorangekommen.
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