Auf dem Firmengelände wurde ein Hallentrakt von der Kanalisation abgekoppelt. Die Niederschlagsabflüsse versickern dabei in einer Rigole. Da sich das Gelände teilweise auf einer bekannten Altlast befindet, liegt die Sohle der Versickerungsanlage unter dem belasteten Horizont, um Schadstoffeinträge ins Grundwasser durch eventuellen seitlichen Abstrom auszuschließen. Das Projekt demonstriert anschaulich, dass sich mit einer durchdachten Konzeption auch bei kontaminiertem Untergrund eine naturnahe Regenwasserbewirtschaftung realisieren lässt.